Das Vorbereitungsseminar

Das Vorbereitungsseminar fand in Hirschluch, einem Stadtteil von Brandenburg statt.
Die Teilnehmer waren alle FSJler, die mit Aktion Sühnezeichen ihren Friedensdienst dieses Jahr beginnen bzw. jetzt scho begonnen haben.
Wir waren insgesamt 135 Freiwillige und 15 Teamer, die 9 Tage in Hirschluch verbracht haben und in dieser Zeit sehr viel erlebt haben.
Die Tage waren in verschiedene Themen eingeteilt, so gab es den Tag des Kennenlernens, Tag der Religion, Tag der Projektbereiche, Tag der NS-Geschichte, Tag der Kreativität, Tag der ASF-Geschichte und Gegenwart und de Tag des Abschiedes.
An den Tagen konnte man jeweils zwischen verschiedenen Workshops wählen, sodass jeder das für sich, am besten, passende Themenfeld aussuchten konnte
Denn ASF sendet nicht nur Freiwillige aus, die in Bereich mit Menschen mit Behinderung arbeite, wie ich es mache, sondern auch Freiwillige, die im Bereich mit alten Menschen oder im Bereich der politischen oder historischen Bildung arbeiten.
Durch die Vielfalt von Aufgabenbereichen waren die Workshops auch dementsprechend verschieden, denn von der Aufgabe anderen Freiwilligen die Zähne zu putzen und selber die Zähne geputzt zu bekommen bis Ausflüge in Museen in Berlin war alles dabei.
Die neun Tage waren für mich sehr schön, weil ich viele neue Menschen kennegelernt hat, die in die verschiedensten Länder gehen. Außerdem hatte sie die selben Bedenken wie ich, weshalb man sich mit ihnen sehr gut austauschen konnte und mir selbst dafür die Bedenken größtenteils genommen wurden. Ebenso habe ich für das Arbeiten mit Menschen mit Behinderung besser vorbereitet gefühlt, denn durch die einzelnen Workshops ist mir die Art, wie ich mit Menschen mit Behinderung umgehen sollte nochmal vor Augen geführt worden, was dann später bei der Arbeit im Projekt sehr geholfen hat.
Trotzdem war die Zeit auch sehr anstrengend, weil man in der Zeit mit so vielen neuen Eindrücken fast bombardiert wurde, dass ich abends immer direkt ins Bett gefallen bin.
Am 9 September ging es dann nach Oslo mit den 12 anderen Norwegen-Freiwilligen.

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